Erziehungsmethoden im Vergleich


Heutzutage gibt es unzählige Erziehungsstile und die Erziehungsberatung rückt immer mehr in den Vordergrund</a>. Die wohl bekanntesten drei Erziehungsstile sind der autoritäre Stil, der antiautoritäre Stil und der demokratische Stil.

Der autoritäre Erziehungsstil

Das Kind hat bei diesem Stil wenig Freiheiten, die Erziehung ist durch strenge Regeln und Grenzen geprägt, die bei Nichteinhaltung Strafen mit sich bringen. Alle Entscheidungen liegen hier ganz klar bei den Eltern. Emotional ist die Beziehung zum Kind eher kühl gehalten und Lob erfährt das Kind nur, wenn die Erwartungen der Eltern erfüllt werden. Dieser Stil führt zu Gehorsam, kann aber das Selbstwertgefühl des Kindes erheblich schwächen und später zu Unselbstständigkeit führen.

Der antiautoritäre Erziehungsstil

Das Kind lernt von Anfang an keine bzw. wenig Regeln und Grenzen kennen, es darf (fast) alles. Außerdem gibt es wenig Vorgaben der Eltern, das Kind macht also, wozu es Lust hat. Die Eltern möchten ihrem Kind mit diesem Stil Freiraum zur freien Entfaltung ihrer Persönlichkeit bieten, jedoch darf das Kind häufig auch selbst über Dinge entscheiden, die es selbst nur schwer einzuschätzen weiß (beispielsweise das Erledigen der Hausaufgaben). Dieser Erziehungsstil kann später dazu führen, dass das Kind nur schwer mit Misserfolgen und negativen Emotionen umgehen kann, da es nie die Gelegenheit hatte dies zu lernen.

Der demokratische Erziehungsstil

Das Kind begegnet dem Erwachsenen auf Augenhöhe. Es hat zwar viele Freiräume und Entscheidungsfreiheiten, kennt jedoch auch Regeln und Grenzen. Wichtige Entscheidungen werden von den Eltern mit den Kindern zusammen besprochen und die Bedürfnisse der Kinder dabei berücksichtigt. Durch die vertrauensvolle Basis ist das Kind emotional gefestigt und kann ein gesundes Selbstwertgefühl entwickeln.

Die beschriebenen Erziehungsstile sind nur einige von vielen.

Thema Kindererziehung


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bambiona.de.